NRW Landesmeisterschaften

Die Sportakrobatikabteilung nahm mit einer großen Delegation an den NRW-Landesmeisterschaften in Dortmund teil. Der zweitägige Wettkampf für alle Leistungs- und Altersklassen wurde vom KSV Kirchlinde ausgerichtet.

An die überragenden Erfolge der vergangenen Jahre konnte diesmal nicht ganz anknüpft werden. Besonders in der Nachwuchsklasse gingen einige mögliche Medaillen und Titel verloren.

Am erfolgreichsten präsentierten sich die Sportlerinnen der Vollklasse. Pauline Baum startete erstmals in der höchsten Leistungsklasse und schaffte auf Anhieb den Sprung auf das Podest. Mit 24,450 Punkten sicherte sie sich direkt den Landesmeistertitel. Einige Altersklassen höher erturnte sich Kiara Küpper mit 22,250 Punkten den Vizetitel.

Die neu formierte Damengruppe mit Milana und Wladlena Strauch sowie ihrer Partnerin Tessa Heinze zeigte bei ihrer ersten gemeinsamen Meisterschaft eine starke Kür. Mit 23,300 Punkten erkämpften sie sich souverän den Vizetitel.

Ebenfalls zwei Vizetitel gingen in der Jugendklasse an Diana Hamdo, Mila Janzen und Alina Aßhoff. In der Balanceübung erreichten sie 24,700 Punkte, in der Dynamikübung 24,300 Punkte.

Nayla Ogar und Melia Hofmann starteten erstmals in der Altersklasse Junioren 1, in der gleich drei Küren gefordert sind. Mit ihrer Balancekür sicherten sie sich gegen die starke Konkurrenz aus Düsseldorf souverän den Landesmeistertitel mit 26,000 Punkten. In der Dynamikkür drehte die Konkurrenz jedoch den Spieß wieder um: Aufgrund der deutlich niedrigeren Schwierigkeit blieben einige Punkte auf der Strecke – Silber mit 25,330 Punkten.

Mit der Kombiübung trumpfte das Hammer Duo jedoch noch einmal auf. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,010 Punkten setzten sie sich an die Spitze und gewannen zudem den Pokal für den Tageshöchstwert. Im Mehrkampfranking aus der Summe aller drei Küren gab es schließlich erneut den Vizetitel.

Das erfolgreiche Abschneiden weckt große Hoffnungen für alle drei Formationen auf eine Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im Juni im baden-württembergischen Rechberghausen.

In der jüngsten Altersklasse der KFL wurden zwei weitere Vizetitel gewonnen. Im Level 1 durch Taissia Beck, Jule Wagner und Charlotte Seidel mit 21,990 Punkten sowie im Level 2 durch Emma Grass, Leonie Kempkes und Jule Orendi mit 21,760 Punkten.

Bei den Damenpaaren waren Emma Hohenhövel und Nika Schaljakin am erfolgreichsten. Sie belegten mit 21,010 Punkten den 6. Rang. Auf Platz 8 folgten Ida Gosselke und Vika Schaljakin mit 20,600 Punkten. Rang 11 ging an Beatrice Boateng und Clara Hofmann mit 18,560 Punkten.

In der Nachwuchsklasse WKK 1.1 siegten Tamina Tomaszewski, Ella Böckenkamp und Marie Capizzi souverän. Mit starken 22,580 Punkten setzten sie sich an die Spitze der Konkurrenz und freuten sich über die Goldmedaille.

In der Altersklasse WKK 1.2 zeigten Luciane Krabusch und Karla Schulz eine ausdrucksstarke Kür. Sie platzierten sich mit 23,560 Punkten knapp vor Shayla Wangari und Henriette Wirtz mit 23,350 Punkten. Das Podest wurde dabei nur um 0,110 Punkte verpasst. Dennoch können sich die Plätze 5 und 6 bei insgesamt 15 Formationen sehen lassen.

Auch die Sportlerinnen und Sportler der WKK 2 verpassten unglücklicherweise Medaillen und bessere Platzierungen. Alle Formationen leisteten sich einen größeren Patzer, der zu hohen technischen Abzügen führte. Die Damengruppe mit Nica Becker, Emma Fischer und Judith Kugel landete nach einem unsauberen Flickflack mit 23,590 Punkten auf Rang 5.

Julie Mlynarska und Enni Pannewig patzten bei einer Landung nach einem Salto und belegten am Ende mit 22,210 Punkten Rang 6. Auch das Mixed-Paar mit Stefan Maas und Jana Pannewig erwischte keinen guten Tag. Ein ungewollter Abgang verhinderte den möglichen Titel, sodass sie sich mit 22,440 Punkten und dem Vizetitel zufriedengeben mussten.

Die Podestlerinnen Amelie Schenkel landete mit 19,980 Punkten auf Rang 8, Josephine Wirtz belegte mit 20,700 Punkten Rang 6. Beide konnten ihre gewohnten Leistungen an diesem Tag nicht vollständig abrufen.

Im Gesamtergebnis gewann der HSC in diesem Jahr drei Titel, neun Vizetitel und einen Ehrenpokal. Das Trainerteam ist sich dennoch einig: „Da wäre noch mehr drin gewesen.“

Fotos: Tanja Liedert

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