Medaillenjagd in Rheinland-Pfalz

Der KKSV Mainz-Finthen lud die Hammer Sportakrobatinnen am vergangenen Samstag zur offenen Rheinland-Pfalz Meisterschaft in die Landeshauptstadt ein.

Der Hammer SC reiste mit einer kleinen Delegation seiner derzeitigen besten Sportlerinnen an und war gespannt über die Platzierungen, es warteten Gegnerinnen aus Sachsen, Hessen, Niedersachen, Rheinland-Pfalz und NRW.

In der Klasse KFL 2 präsentierten die amtierenden NRW Landesmeisterinnen Nica Becker und Enni Pannewig ihre Kür fehlerfrei. Mit 22,860 Punkten staubten sie in Mainz die Silbermedaille ab.

Die Damengruppe WKK 1.1 mit Nayla Ogar, Paula Schröder und Melia Hofmann zeigte nach einem holprigen Start eine schöne Kür. Gegen starke Konkurrenz erkämpften auch sie sich mit 23,150 Punkten den 2. Platz.

In der Klasse WKK 1.2 unter den Damenpaare präsentierten Thea Schnettker und Alina Aßhoff eine schöne Übung. Die anschließende Wertung sorgte jedoch für einen kurzen Schockmoment, das Kampfgericht vergab 2 Strafpunkte es blieb eine Wertung von 20,79 Punkten. Die Videoanalyse und Nachfrage bei der Jury zeigte den kleinen aber gravierenden Fehler. Es fehlte an Flugphase in einem wichtigen Element, sodass es nicht anerkannt werden konnte. Es blieb ein 16. Platz in einem sehr starken Teilnehmerfeld.

Auch das Duo in der Klasse WKK 2 mit Esther Schröder und Tamina Tomaszewski kämpfte gegen sehr starke Gegnerinnen. Bis auf Technikabzüge für den neuen Strecksalto präsentierte sich das Paar leistungsstark. Das Kampfgericht vergab 23,160 Punkt, im Ranking verpassten sie mit nur 0,080 Punkten einen Treppchenplatz.

In der Vollklasse waren die Balance-, sowie Dynamikkür gefordert, hier zeigten in der Jugendklasse Luzi Pannewig, Gina Liedert und Elina Hamdo zwei starke Übungen. Mit 24,350 Punkten reichte es in Balance für Bronze. Mit der Tempoübung und 24,900 Punkten reicht es sogar für eine Silbermedaille gegen die Konkurrenz aus Taucha bei Leipzig und Mainz.

„Zwei Wochen vor den Deutschen Meisterschaften in der Jugendklasse war dies eine gute Probe für unser Trio. Wir wissen nun an welchen Schrauben wir in den kommenden Wochen noch drehen müssen um den letzten feinschliff zu perfektionieren bevor wir die Reise nach Berlin antreten.“ so die zuständige Trainerin Carolin Heuschneider.

Im Kampfgericht vertraten Ronja Hegener und Lucia Kiene des HSC, Abteilungsleitung Andrea Wittenborg Hoyer betreute die Sportlerinnen während der Meisterschaft.

 

Gruppenfoto: Carolin Heuschneider

Elementefotos: Felix Kuntoro

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