Am 13.07.26 trafen sich fast alle Vereine aus NRW, um in Werl die besten Akrobat*innen zu ermitteln. Der Hammer SC war wieder einmal mit der größten Delegation am Start und schickte gleich 15 Formationen ins Rennen.
Den Anfang machten die Kleinsten im KFL 1. In einem der größten Startfelder von 15 Damenpaaren traten drei Hammer Duos an. Beatrice Boateng und Clara Hofmann gingen gemeinsam das zweite Mal auf die Matte und erlangten mit 19,610 Punkten den 13. Rang. Das Damenpaar mit Charlotte Rütte und Marleen Kapteina bestritt ihren ersten Wettkampf überhaupt. 21,460 Punkte und der 6. Platz versprechen viel für die Zukunft. Mit aufgefrischter Choreographie überzeugten Emma Hohenhövel und Nika Schaljakin das Kampfgericht und erlangten starke 22,250 Punkte sowie einen sehenswerten vierten Platz.
Bei den KFL 1 Trios zeigten Taissia Beck, Jule Wagner und Charlotte Seidel eine solide Übung. Leider musste das Trio drei Strafen für zu kurz gehaltene Elemente in Kauf nehmen, was ihnen den Sieg verwehrte. Mit 20,090 Punkten reichte es dennoch knapp für die Bronzemedaille.
Erstmals eine Altersklasse höher starteten Ida Gosselke und Vika Schaljakin. Gegen die starke Konkurrenz reichte es mit 20,790 Punkten für den fünften Platz.
Mit neuen Elementen gepusht gingen Emma Grass, Leonie Kempkes und Jule Orendi bei den KFL 2 Trios auf die Matte. Ein Zeitfehler sowie ein Leerlauf am Ende der Übung kostete wertvolle Punkte. Mit 21,340 Punkten reichte es zum Bronzerang.
In der Wettkampfklasse 1.1 zeigten Tamina Tomaszewski, Ella Bökenkamp und Marie Capizzi eine ihrer besten Übungen bisher. Alles schien perfekt, bis zum letzten Abgang, welcher nicht korrekt ausgeführt werden konnte und dem Trio einen Strafpunkt einbrachte. Da die Konkurrenz aber auch patzte, reichte es mit 21,530 Punkten für den Silberrang. Auf dem Podest zeigte Amélie Schenkel ihre neue Choreographie und anspruchsvolle Elemente. Trotz Zeitfehler erlangte sie 21,820 Punkte und den zweiten Platz.
Bei den Damenpaaren in der WKK 1.2 kämpften zwei HSC-Formationen um die begehrten Treppchenplätze. Shayla Wangari und Henriette Wirtz mussten leider direkt um das erste Element kämpfen, um einen Sturz zu vermeiden. Diese kleine Unsicherheit zog sich fortan durch die ganze Übung. Ein zweiter Ansatz des individuellen Elements führte ebenfalls zu hohen technischen Abzügen. Mit 20,780 Punkten reichte es nur noch für den 10. Platz. Kopf hoch Mädels! Einen besseren Tag erwischten Luciane Krabusch und Karla Schulz. Mit überzeugender Choreographie und technisch sauberen Elementen erreichte das Duo 23,070 Punkte und blieb bis zum Ende an der Spitze. Überglücklich nahmen die Zwei ihre erste gemeinsame Goldmedaille in Empfang.
Ebenfalls technisch sauber und mit perfekter Synchronität zeigten Julie Mlynarska und Enni Pannewig in der WKK 2 ihr Können. Sie erlangten 23,220 Punkte und mussten sich lediglich dem Duo aus Ennigloh mit einem Abstand von nur 0,060 Punkten geschlagen geben. Es blieb die Silbermedaille.
Bei den Trios in der WKK 2 mussten sich Emma Fischer, Nica Becker und Judith Kugel beweisen. Nach zwei verpatzten Wettkämpfen konnten sie wieder eine Glanzleistung auf die Matte bringen. Das Kampfgericht vergab starke 25,040 Punkte, was zu Bronze reichte.
In der Aspireklasse kam das Trio um Milana und Wladlena Strauch sowie Tessa Heinze nicht fehlerfrei durch ihre Kür. Der Pflichthandstand konnte nicht gehalten werden und wurde vom Kampfgericht komplett gestrichen. Nach einer hohen Strafe von 2,9 Punkten blieben 21,300 Zähler und Platz zwei hinter dem Lünener Trio. Auf dem Podest zeigte Pauline Baum eine fetzige Choreographie und überzeugende Elemente. Das Kampfgericht belohnte sie mit 23,860 Punkten, was den Sieg bedeutete. Gleichzeitig durfte sich Pauline über die Tageshöchstwertung in der Aspireklasse freuen und einen zusätzlichen Pokal mit nach Hause nehmen.
Insgesamt zeigte sich das Trainer- und Kampfrichterteam sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge. Nun geht es in die verdiente Sommerpause, was jedoch nicht bedeutet, dass auch das Training pausiert. Es wird fleißig an den Übungen und Elementen gefeilt, um beim nächsten Wettkampf im September erneut mit zahlreichen Formationen anzugreifen.

