Saisonfinale der Gauklasse und Gauliga in Kamen

Am vergangenen Wochenende stand für unsere Turnmannschaften das große Saisonfinale in Kamen auf dem Programm. Nach einer langen und ereignisreichen Wettkampfsaison hieß es noch einmal alles geben, die letzten Punkte sammeln und gemeinsam als Team um die bestmöglichen Platzierungen kämpfen. Mit vielen schönen Momenten, starken Übungen und auch einigen Herausforderungen blicken wir stolz auf den letzten Wettkampf und die gesamte Saison zurück.

Den Auftakt machten am Samstagmorgen unsere beiden Mannschaften in der Gauklasse 1. Für unsere dritte Mannschaft mit Lina Oertelt, Tamina Weitkämper, Theresa Fischer, Lina Strier, Hannah Steinkamp und Leni Stricker ging es dabei um den Gewinn des Meisterpokals. Nachdem sich das Team bereits in den vergangenen beiden Durchgängen stark präsentiert hatte, war der Pokal zum Greifen nah und es galt, noch einmal konzentriert zu bleiben.

Gestartet wurde am Sprung, an dem die Mannschaft mit 35,80 Punkten eine gute Grundlage für den weiteren Wettkampf schaffen konnte. Weiter ging es am Stufenbarren, wo Tamina Weitkämper mit 12,35 Punkten die zweithöchste Wertung des Tages erzielen konnte. Am Zittergerät Balken überzeugte das Team besonders und erturnte sich starke 36,00 Punkte. Dabei konnten Lina Oertelt mit 12,60 Punkten und Hannah Steinkamp mit 12,50 Punkten die beiden höchsten Wertungen des Tages an diesem Gerät erzielen. Zum Abschluss ging es an das Paradegerät Boden. Mit 38,75 Punkten zeigte die Mannschaft noch einmal schöne Übungen und sicherte sich den 2. Platz im Tagesergebnis.

Im Gesamtergebnis der Saison landete die Mannschaft verdient auf dem 1. Platz und konnte sich somit den Meisterpokal sichern.

Ebenfalls am Samstagmorgen ging unsere vierte Mannschaft mit Maja Oertelt, Sonja Fischer, Marie Hermanowski, Luisa Zajonc, Clara Franke und Carolina Lethaus an den Start. Für die meisten Turnerinnen war es die erste Saison in der Gauklasse und somit eine große Herausforderung, da die Anforderungen deutlich höher waren als in der vorherigen Wettkampfklasse.

Schon vor dem Wettkampf war klar, dass ein Klassenerhalt in diesem Jahr sehr schwierig werden würde. Dadurch konnte die Mannschaft etwas entspannter in den Wettkampf gehen und vor allem wertvolle Erfahrungen sammeln. Begonnen wurde am Boden, wo die Turnerinnen gute Übungen zeigen konnten. Am Sprung folgte das stärkste Gerät der Mannschaft mit 36,60 Punkten. Besonders Luisa Zajonc konnte hier mit einem starken Sprung überzeugen und erzielte mit 12,75 Punkten die höchste Wertung des Teams.

Am Stufenbarren warteten die größten Herausforderungen auf die Mannschaft, doch auch diese wurden mit viel Einsatz gemeistert. Zum Abschluss ging es an den Balken, an dem die Turnerinnen sicher durch den Wettkampf kamen. Nachdem die Mannschaft in den ersten beiden Wettkämpfen jeweils den 10. Platz belegte, konnte sie sich im Saisonfinale noch einmal steigern und auf einen guten 8. Platz vorkämpfen. Auch wenn es am Ende nicht für den Klassenerhalt gereicht hat, können alle Turnerinnen unglaublich stolz auf ihre erste Gauklasse-Saison sein. Die Entwicklung und der Einsatz der gesamten Mannschaft haben das Trainerteam sehr beeindruckt. Im nächsten Jahr geht es mit neuen Zielen und viel Motivation in der Gauklasse 2 weiter.

Am Sonntagmorgen folgte dann der Wettkampf unserer beiden Gauliga-Mannschaften. Unsere erste Mannschaft mit Carlotta Lemke, Emilie Pletschen, Sophia Fischer, Annalena Lohmann, Lisa Wemuth und Emilie Lindner erturnte sich sowohl im Tagesergebnis als auch in der Gesamtwertung einen starken 3. Platz.

Der Wettkampf begann am Sprung, wo die Turnerinnen solide Leistungen zeigten und gut in den Wettkampf starteten. Weiter ging es am Stufenbarren, an dem das Team ebenfalls sicher durch den Wettkampf kam. Am Balken mussten leider einige Stürze in Kauf genommen werden, doch die Mannschaft ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und kämpfte weiter.

Zum Abschluss ging es an den Boden, an dem die Turnerinnen noch einmal ihr ganzes Können zeigen konnten. Mit 41,10 Punkten war der Boden das stärkste Gerät der Mannschaft. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Carlotta Lemke, die mit 13,95 Punkten die Tageshöchstwertung am Boden erzielte. Direkt dahinter folgte Emilie Pletschen mit 13,80 Punkten und der zweithöchsten Wertung des Tages an diesem Gerät. Für einen ganz besonderen und emotionalen Moment sorgte Emilie Pletschen, die erstmals ihren lange erkämpften Rückwärtssalto im Wettkampf zeigen konnte. Ein Moment, der zeigt, wie viel Arbeit, Mut und Durchhaltevermögen hinter solchen Erfolgen steckt.

Am Sonntagnachmittag ging dann unsere zweite Mannschaft in der Gauliga 2 an den Start. Das Team mit Ronja Lichtermann, Rosalie Boye, Amelie Kramer, Finja Lünemann, Nele Peppersack und Luisa Heitkemper musste leider verletzungsbedingt auf Valentina Abbi verzichten.

Die Mannschaft erreichte im Tages- sowie im Gesamtergebnis den 7. Platz. Da die Liga in diesem Jahr von neun auf acht Mannschaften verkürzt wird, bedeutet dieser Platz leider den Abstieg in die Relegation.

Gestartet wurde am Balken, wo das Team einige Stürze verkraften musste. Trotzdem blieb die Mannschaft motiviert und zeigte anschließend am Boden starke Übungen. Mit 37,35 Punkten war der Boden das stärkste Gerät der Mannschaft. Nele Peppersack konnte hier mit 12,75 Punkten die höchste Wertung innerhalb des Teams erzielen.

Am Sprung sammelte die Mannschaft weitere wichtige Punkte, bevor es zum letzten Gerät, dem Stufenbarren, ging. Hier zeigte Finja Lünemann eine besonders starke Übung und sicherte sich mit 12,95 Punkten die Tageshöchstwertung an diesem Gerät. Auch wenn es in diesem Jahr leider nicht zum Klassenerhalt gereicht hat, können die Turnerinnen stolz auf ihren Einsatz und ihre Entwicklung sein. Im nächsten Jahr wird im Relegationswettkampf wieder angegriffen.

Eine spannende und emotionale Wettkampfsaison liegt hinter uns und wir blicken stolz auf viele Fortschritte, persönliche Erfolge, starke Wettkämpfe und besondere Momente zurück. Jede einzelne Turnerin hat gezeigt, was mit Fleiß, Teamgeist und Leidenschaft möglich ist. Jetzt heißt es kurz durchatmen, neue Kraft sammeln und den Blick nach vorne richten. Mit neuen Zielen, viel Motivation und dem gewohnten Zusammenhalt starten wir in die Vorbereitung auf die kommende Saison.

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